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Hier finden Sie aktuelle Meldungen der Innung des KFZ-Handwerks Bremerhaven-Wesermünde.
 
E-Mobilität weiter gefördert    03.02.2020
Die Kaufprämie wird in ihrer bestehenden Form, also mit identischen Fördersätzen, bis Ende Dezember 2020 fortgeführt. Die hierfür notwendige Förderrichtlinie des Bundeswirtschaftsministeriums wurde bereits veröffentlicht. Die Kaufprämie, die beim Kauf eines neuen Elektroautos (reinen Elektrofahrzeugen, von außen aufladbaren Hybridelektrofahrzeugen und Wasserstoff-/Brennstoffzellenfahrzeugen) gewährt wird, kann auch weiterhin beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Nähere Informationen zur Antragstellung finden Sie unter folgendem Link:
www.bafa.de/DE/Energie/Energie...

Die Kaufprämie wird wie bislang in Höhe von 4.000 Euro für rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge (reines Batterieelektrofahrzeug oder ein Brennstoffzellenfahrzeug) und in Höhe von 3.000 Euro für PlugIn Hybride (von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug) jeweils zur Hälfte von der Bundesregierung und von der Industrie finanziert. Das zu fördernde Elektroauto muss einen Netto-Listenpreis für das Basismodell von unter 60.000 Euro aufweisen. Die Förderung erfolgt bis zur vollständigen Auszahlung der hierfür vorgesehenen Bundesmittel in Höhe von 600 Mio. Euro, längstens jedoch bis zum 31.12.2020. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften, kommunale Betriebe und Vereine, auf die Neufahrzeuge zugelassen werden.


Neu ist ein Förderbaustein für den Einbau eines akustischen Warnsystems für blinde und sehbehinderte Menschen. Die Ergänzung erfolgt, da Elektrofahrzeuge bei geringen Geschwindigkeiten sehr leise und akustisch kaum wahrnehmbar sind. Die Fördersumme beträgt hier pauschal 100 Euro.
 
HU / AU - Am besten direkt in der Meister-Werkstatt    30.01.2020
Es gibt Angelegenheiten, die man als Autofahrer nach Möglichkeit nicht auf die lange Bank schieben sollte. Dazu gehören beispielsweise die Pkw-Haupt- (HU) und Abgasuntersuchung (AU). Werden ihre jeweiligen Termine nicht wahrgenommen, so hat man - je nach Länge der Fristüberschreitung - mit einem Verwarn- oder Bußgeld sowie Punkten in der Flensburger Verkehrssünderkartei zu rechnen.

Wer clever ist, lässt diese Untersuchungen in einem Meisterbetrieb der Kfz-Innung durchführen. Auf diese Weise werden häufig gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Denn sollte sich im Rahmen der Prüfungen herausstellen, dass das Fahrzeug technische Mängel hat oder die Abgaswerte nicht stimmen, kann beides gleich vor Ort ohne Vereinbarung eines weiteren Werkstatttermins in Ordnung gebracht werden.

Wer nicht sicher ist oder nicht weiß, wann die nächste HU fällig ist, wirft am besten einen Blick auf die entsprechenden Prüfplaketten an den Nummernschildern seines Wagens. Der auf den Plaketten oben angegebene Monat und die in der Mitte stehende Jahreszahl zeigen Monat und Jahr für die nächste HU an. Seit einiger Zeit werden für die Abgasuntersuchung (AU) keine eigenen Plaketten mehr auf das vordere Kennzeichen geklebt, sodass dies aus den erforderlichen Unterlagen hervor geht.
 
Neue KFZ-Technikermeister    28.01.2020
Unsere neuen KFZ-Technikermeister:

Christian Theinert, Alexander Lehmberg, Stephan Conrad-Hollen, Roman Loos, Lars Jacobs, Jörg Müller, Nicolai Langer, Obermeister Karl-Wilhelm Schnaars, Vorsitzender des Prüfungsausschusses Bernd Brunssen

Die Innung des Kraftfahrzeugtechnikerhandwerks Bremerhaven-Wesermünde gratuliert ganz herzlich allen zur bestandenen Prüfung.
 
40 Jahre im Amt: Bernd Brunssen geehrt    20.01.2020
Für langjährige Dienste und sein unermüdliches Engagement als Dozent und Prüfer im Rahmen der Meisterfeier 2020 wurde Bernd Brunssen für 40 Jahre im Bildungsbereich der Innung geehrt.

Bernd Brunssen, Leiter des Servicebüros (links) wurde von Innungsobermeister Karl-Wilhelm Schnaars (rechts) für seine Verdienste geehrt und erhielt von ihm einen kleinen Präsentkorb. Mit einer kurzen Laudatio überreichte der Geschäftsführer der Handwerkskammer Bremerhaven, Michael Nötzelmann (2.vr), die Urkunde.
 
Jetzt Batterien testen lassen    19.01.2020
Unnötige Stromverbraucher beim Start ausschalten

Einige Autofahrerinnen und Autofahrer werden schon bemerkt haben, dass bei niedrigen Temperaturen die Batterie Schwerstarbeit zu leisten hat. Daher empfehlen die Auto-Experten der Kfz-Innung Bremerhaven-Wesermünde, jetzt auf eine funktionsfähige und voll geladene Batterie zu achten. Obermeister Karl-Wilhelm Schnars: „Ein kleiner Batterie-Check im Meisterbetrieb der Kfz-Innung bringt Sicherheit für die kalte Jahreszeit.“

Besonders ältere und gestresste Stromspeicher sind den Belastungen des Winterbetriebs oft nicht mehr gewachsen. Sichtbares Zeichen schlapper Batterien sind gestrandete Pkw am Straßenrand. Schnars weist darauf hin, dass Angaben zur tatsächlichen Leistung einer Batterie nur mit speziellen Messgeräten in der Werkstatt möglich sind. Dennoch sollte per Sichtprüfung auf saubere Pole und Anschlussklemmen geachtet werden.

Autofahrerinnen und Autofahrer könnten das Leben der Batterie im Winter erleichtern, wenn vor allem beim Start unnötige Stromverbraucher abgeschaltet würden. Die Auto-Experten der Kfz-Innungen raten beispielsweise dazu, Radio, Sitzheizung, Gebläse, Beleuchtung, etc. beim Start des Fahrzeuges nicht zu nutzen.

Weitere Infos finden Sie hier auf der Seite.
 
Öl hilft auch bei Kälte ...    20.11.2019

..., wenn der Autofahrer die richtige Wahl trifft. Besonders im Winter fehlt Batterien oft die nötige Kraft für den Motorstart. Die Auto-Experten der Kfz-Innung verwiesen jetzt in ihrer Serviceoffensive darauf, dass so genannte Leichtlauföle die Stromspender bei kalten Temperaturen um 25 Prozent entlasten und für einen schonenden Kaltstart sorgen. Grundsätzlich sollten Autofahrer rechtzeitig vor Wintereinbruch Zündkerzen, Batterie und Elektrik auf Schwachstellen von Fachleuten in den Kfz-Meisterbetrieben checken und das Motoröl kontrollieren lassen. Wer zu lange seinen Pkw mit altem oder zu wenig Öl bewege, riskiere im schlimmsten Fall einen Motorschaden.

Foto: ProMotor
 
Fahrertipps: So rollt´s im Herbst und Winter    01.11.2019
Fahren im Winter heißt: defensiv und vorausschauend fahren, Abstand halten, gefühlvoll lenken, bremsen und Gas geben. Foto: ProMotor/Petair-Fotolia

Schleudern, schieben, ausbrechen. Im Herbst und Winter drehen Autos Pirouetten, weil Fahrer gedankenlos in die kalte Jahreszeit rutschen.

„Der Kopf entscheidet. Nur wer sich mit den Gefahren beschäftigt hat, kann darauf reagieren“, sagt Ruben Zeltner, Geschäftsführer im Fahrsicherheitszentrum Sachsenring. Seit 21 Jahren schickt der Coach Autofahrer auf präparierte Pisten. Das Ziel: kritische Situationen kennen, sehen, vermeiden und meistern.

Hier lauern Gefahren


Glätte auf nassem Laub im Herbst ist genauso gefährlich wie die auf Eis im Winter. Brisant sind Wetterumschwünge. Oft zieht nach einem warmen, sonnigen Tag schlagartig die Kälte ein.

Besonders in den Morgen- und Abendstunden mit Nebel kann es in Kurven, auf Landstraßen und in dunklen Waldschluchten rutschig werden.

Ein ähnlich gefährliches Spiel erleben Autofahrer mit dem Wintereinbruch. Bei Temperaturen um Null Grad Celsius schichtet sich durch ständiges Tauen und Frieren Eisschicht auf Eisschicht.

Auf Brücken bildet sich gefährliche Reifglätte. Vorsicht ist auch an Kreuzungen und Einmündungen geboten. Hier fährt der Verkehr den Schnee spiegelglatt.

Der Tipp des Trainers: kurz nach dem Start die Fahrbahn auf freier Strecke mit einem Bremstest checken. Rattert das Pedal, signalisiert das ABS eine vereiste Straße.

Notfälle beherrschen

Die generelle Regel lautet: defensiv und vorausschauend fahren, Abstand halten, gefühlvoll lenken, bremsen und Gas geben, ruckartige Bewegungen vermeiden. Wer dennoch in die Bredouille gerät, bleibt so sicher in der Spur:

Kurve kriegen. Schon vor der Biegung das Tempo zügeln, gefühlvoll lenken, den Blick bereits bei Einfahrt in die Kurve auf den Ausgang richten. Droht das Fahrzeug instabil zu werden, sofort die Kupplung treten und bremsen. Die Antriebsräder können jetzt eine bessere Seitenführung aufbauen.

Das A und O aber sind Winterreifen mit minimal vier Millimeter Profiltiefe. Die Kälteprofis greifen übrigens nicht erst auf Schnee und Eis, sondern spielen ihre Vorteile mit ihrer weichen Gummimischung und dem speziellen Profil schon bei unter 10 Grad Celsius auf trockener und nasser Fahrbahn aus.

Vollbremsung hinlegen. Das Angstthema schlechthin. „Viele Autofahrer sind zu zögerlich und treten bei Gefahr nicht kräftig genug aufs Bremspedal“, weiß Zeltner aus Trainererfahrung.

Will man dem Vordermann nicht aufs Heck krachen oder beim Ausweichen des Rehs an der 100jährigen Eiche landen, hilft nur: voll bremsen und sanft lenken. Den Rest erledigen ABS und ESP. Auf Eisesglätte steigen aber auch die aus. Das ist reine Physik. Vorausschauend fahren lautet der Rettungsschirm.

Schleudern abfangen. Die Ansage hier: richtig in die Bremse reinstemmen und gleichzeitig gegenlenken. Das alles schnell und gezielt. Die Vorderräder müssen dabei in die gewünschte Fahrtrichtung zeigen.

Was viele nicht wissen: Ein schleuderndes Fahrzeug ist auf griffigem Boden aufgrund des höheren Tempos und der erforderlichen schnellstmöglichen Reaktion am schwersten abzufangen.

Berg rauf- und runterfahren. Im zweiten Gang geht es mit wenig Gas und schnellem Hochschalten rauf. ASR auf losem Schnee wenn möglich abschalten. Besitzer von Automatikautos nutzen das „Winterprogramm“.

Rührt und rückt sich das Fahrzeug partout nicht, sollte die Antriebsachse belastet werden. Insassen steigen entweder aus oder um. Bei der langsamen Runterfahrt hilft die Motorbremse.

Blendung verschmerzen. Nichts blendet mehr als der Gegenverkehr oder die tief stehende Sonne. Zeltner: „So schwer es auch fällt – nie ins Licht Entgegenkommender oder in die Sonne schauen. Orientierung gibt der rechte Fahrbahnrand.“

Schmutzige, verschmierte und zerkratzte Scheiben verschlechtern den Durchblick zusätzlich. Der Dreck außen und der Schmierfilm innen verschwinden mit Wasser und Scheibenreiniger. Anschließend trocknen, bis es quietscht.

Die Wischergummis nicht vergessen. „Frontscheiben sind nach fünf Jahren oft sandgestrahlt. Die Investition in eine neue lohnt“, rät der Trainer.

Aus der Schneewehe schaukeln. Schunkeln ist nicht jedermanns Sache, hilft aber aus dem Tiefschnee. Das kurzzeitige Vor- und Zurückstoßen ohne ASR und Durchdrehen der Räder sorgt für den nötigen Schwung. Notfalls eine Fußmatte unter die Antriebsräder legen.
 
Richtige Pflege für Reifen    01.11.2019
Reifen sollten nur mit Wasser und Seife gereinigt werden. Darauf weisen die Fachleute des Kfz-Gewerbes hin. Dies sei zwar regelmäßig notwendig, um kleine Steine aus dem Profil zu entfernen, darüber hinausgehende Reinigungsmethoden seien aber für das Material schädlich.
Insbesondere Hochdruckreiniger könnten durch den harten Strahl die Reifen nachhaltig schädigen. Deshalb müsse ein Mindestabstand von 20 Zentimetern eingehalten werden.
Öl- und lösungsmittelhaltige Reiniger seien ebenso wie Felgenreiniger Gift fürs Gummi und sollten nicht mit dem Pneu in Berührung kommen.
Ob Reifen bereits Schaden genommen haben, erkennt man an kleinen Einschnitten an den Reifenflanken.
 
Batterien prüfen lassen ...    15.10.2019
Gerade in der kalten Jahreszeit leisten Batterien Schwerstarbeit und sollten daher regelmäßig kontrolliert werden. Die Fachleute im Kfz-Meisterbetrieb überprüfen den Säure- und Ladezustand der Batterie und weisen auf mögliche Defekte hin.
Foto:ProMotor
 
Licht-Test 2019: Mitmachen für mehr Sicherheit!    01.10.2019

Foto: ProMotor/T. Volz
Auch nach 63 Jahren ist der Licht-Test brandaktuell: Jedes dritte Fahrzeug war 2018 mit mangelhaftem Autolicht unterwegs.


Hätten Sie's gewusst? Jedes dritte Fahrzeug ist mit defektem Licht unterwegs, und von den über 60-jährigen Autofahrern düst jeder fünfte wie ein blindes Huhn durch die Nacht.

Beide Tatsachen für sich allein sind schon gefährlich, in der Kombination jedoch kreuzgefährlich. In Herbst und Winter brauchen Autofahrer mehr denn je Licht und Sicht. Denn nur wer gut sieht, kommt sicher an. Ohne fitte Augen und funktionierende Fahrzeugbeleuchtung geht es also nicht.

Zum 63. Mal überprüfen rund 37 000 Kfz-Meisterbetriebe im Oktober während des traditionellen Licht-Tests viele Millionen Fahrzeuge. Im Blickpunkt sind Funktion und richtige Einstellung von Scheinwerfern und Leuchten.

Kleine Mängel werden meist kostenlos und auf der Stelle beseitigt, Ersatzteile und umfangreiche Instandsetzungs- und Einstellarbeiten müssen bezahlt werden. Insgesamt erbringen die beteiligten Betriebe mit dem Test unter dem Motto " Mehr Sicherheit durch gutes Licht" eine geldwerte Leistung in dreistelliger Millionenhöhe.

"In Zeiten von LED, Laser und intelligenten Lichtfunktionen ist der Licht-Test keine Sache mehr von Minuten und nur mit modernster Technik und fachlichem Know-how möglich", betont Zdk-Präsident Jürgen Karpinski den hohen Anspruch der Sicherheitsaktion. "Die Einstellung komplexer intelligenter Scheinwerfer ist daher aufgrund des Zeitaufwands nur mit einem kostenpflichtigen Werkstatttermin zu machen." Nach bestandener Prüfung gibt es die Licht-Test-Plakette und damit bei der nächsten Polizeikontrolle eine schnellere Weiterfahrt.

Düstere Bilanz: Jedes dritte Autolicht defekt
Auch nach 63 Jahren ist die Verkehrssicherheitsaktion brandaktuell. Allein 2018 war jedes dritte Fahrzeug mit mangelhaftem Autolicht unterwegs, jedes zehnte ein Blender. Ganz oben auf der Mängelliste stehen mit knapp 24 Prozent defekte Hauptscheinwerfer, gefolgt von zu hoch oder zu niedrig eingestellten Scheinwerfern mit jeweils rund 10 Prozent. Grund genug, möglichst viele Fahrzeuge in die Werkstätten zu holen. (Text: kfzgewerbe.de)
 
 
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desinet - Community | kfz-innung-bremerhaven.de | Bremerhaven, 21.02.2020 15:22