Aktuelle Meldungen  1 2 3 4 5 6 7 8       
Hier finden Sie aktuelle Meldungen der Innung des KFZ-Handwerks Bremerhaven-Wesermünde.
 
Verantwortung für Sicht und Licht    06.09.2020
Regelmäßige Kontrollen erhöhen die Verkehrssicherheit

Natürlich gehört der alljährliche Licht-Test zum Pflichtprogramm eines jeden Autofahrers. Aber auch während der übrigen Monate sollte der verantwortungsbewußte Fahrzeuglenker auf die Sicherheit seiner Beleuchtungseinrichtungen und klare Sicht achten. Die folgenden Tipps sind auch für automobile Laien kein Buch mit sieben Siegeln:
  1. Achten Sie stets auf klare Scheiben rundum, auch von innen. Kunststoffausdünstungen und Zigarettenqualm lassen die Scheiben beschlagen und behindern die Sicht, u.a. durch verstärkte Blendwirkung, besonders nachts erheblich.
  2. Reinigen Sie nach jeder Autowäsche mit Wachspflege die Scheiben mit einem silikonfreien Glasreiniger. Gleiches gilt für die Scheibenwischer, die spätestens alle zwölf Monate ausgetauscht werden sollten.
  3. Achten Sie auf Steinschläge und Kratzer auf der Frontscheibe. Diese können nicht nur Streulicht verursachen sondern auch beim TÜV für Probleme sorgen.
  4. Säubern Sie bei nassen und schmierigen Fahrbahnbedingungen öfter rundum die Scheinwerfer- und Lampengläser. Bereits gering verschmutzte Gläser verringern die Lichtstärke um bis zu 85 Prozent. Besitzer von Fahrzeugen mit Scheinwerfer-Reinigungsanlagen sollten ihrer Heckbeleuchtung besondere Aufmerksamkeit widmen und den Waschwasser-Vorrat im Auge behalten.
  5. Setzen Sie im Winter dem Waschwasser ein Frostschutzmittel, im Sommer einen Scheibenreiniger zu.
  6. Kontrollieren Sie möglichst wöchentlich durch einen kurzen Rundgang alle Beleuchtungseinrichtungen. Hat das Auto kein Selbstdiagnose-System und ist kein Beifahrer für Blinker- und Bremslichtkontrolle vorhanden, überprüfen Sie vor der Garagen- oder Hauswand deren Funktion.
  7. Tauschen Sie bei Ausfall einer Leuchte immer auch gleich die parallele Glühlampe aus, da deren Lebensdauer in etwa ihrer „Zwillingsschwester“ gleicht. Das Mitführen einer Ersatzlampenbox erweist sich hierbei als äußerst praktisch. Im Übrigen ist diese in vielen Urlaubsländern bereits Pflicht.
  8. Herkömmliche Glühlampen, besonders minderer Qualität, können bis zu 50 Prozent ihrer Leuchtkraft verlieren. Tauschen Sie solche Lampen umgehend aus, auch wenn sie noch „funktionieren“.
  9. Tunen Sie wo immer möglich technisch sinnvoll Ihre Lichtanlage. Tagfahrlicht wie Lightday sowie Nebelscheinwerfer sollten heute zur Standartausrüstung gehören, zumal Tagfahrlicht in vielen europäischen Ländern vorgeschrieben ist.
  10. Achten Sie unbedingt immer auf den Beladungszustand Ihres Fahrzeuges und passen Sie die manuelle Leuchtweitenregulierung entsprechend an.
  11. Führen Sie stets eine leistungsstarke kombinierte Signal- und Pannenleuchte mit, um bei nächtlichen Pannen im wahrsten Sinne des Wortes nicht im Dunkeln zu stehen.

Oder schauen sie auch bei der Aktion Licht-Check vorbei. Diese findet immer im Oktober statt.
 
HU / AU - Am besten direkt in der Meister-Werkstatt    30.08.2020
Es gibt Angelegenheiten, die man als Autofahrer nach Möglichkeit nicht auf die lange Bank schieben sollte. Dazu gehören beispielsweise die Pkw-Haupt- (HU) und Abgasuntersuchung (AU). Werden ihre jeweiligen Termine nicht wahrgenommen, so hat man - je nach Länge der Fristüberschreitung - mit einem Verwarn- oder Bußgeld sowie Punkten in der Flensburger Verkehrssünderkartei zu rechnen.

Wer clever ist, lässt diese Untersuchungen in einem Meisterbetrieb der Kfz-Innung durchführen. Auf diese Weise werden häufig gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Denn sollte sich im Rahmen der Prüfungen herausstellen, dass das Fahrzeug technische Mängel hat oder die Abgaswerte nicht stimmen, kann beides gleich vor Ort ohne Vereinbarung eines weiteren Werkstatttermins in Ordnung gebracht werden.

Wer nicht sicher ist oder nicht weiß, wann die nächste HU fällig ist, wirft am besten einen Blick auf die entsprechenden Prüfplaketten an den Nummernschildern seines Wagens. Der auf den Plaketten oben angegebene Monat und die in der Mitte stehende Jahreszahl zeigen Monat und Jahr für die nächste HU an. Seit einiger Zeit werden für die Abgasuntersuchung (AU) keine eigenen Plaketten mehr auf das vordere Kennzeichen geklebt, sodass dies aus den erforderlichen Unterlagen hervor geht.
 
Punkt droht bei Fehlverhalten    03.06.2020
Für Auto-Mobiltelefonierer ist eine Freisprechanlage Pflicht

Mittlerweile hat es sich bei den Autofahrern herumgesprochen, daß das Telefonieren im Auto nur noch mit Freisprechanlage erlaubt ist. "Dem Fahrzeugführer ist die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons untersagt, wenn er hierfür das Mobiltelefon oder den Hörer des Autotelefons aufnimmt oder hält" heißt es in der Straßenverkehrsordnung. Auch im Stau oder an roten Ampeln gilt das Verbot. Erst wenn der Motor ausgeschaltet ist, ist der Griff zum Handy erlaubt.
Kurzum: "Wer während der Fahrt telefonieren will, braucht eine Freisprechanlage", sagen die Experten der Kfz-Innung. Da die manuelle Benutzung von Menütasten nicht erlaubt sei, könne nur ein per Sprache steuerbares System das uneingeschränkte Telefonieren ermöglichen. Diese Systeme müssten professionell ins Auto eingebaut werden und hierzu seien am besten die Kfz-Meisterbetriebe geeignet.

Das Angebot auf dem Markt ist groß. Ein Telefon mit Head-Set, also mit Mikro und Kopfhörer am Ohr, erfüllt bereits die gesetzlichen Vorschriften. Das Modell der portablen Freisprechanlage für den Zigarettenanzünder geht einen Schritt weiter und kombiniert portable mit festen Elementen.
Ein wichtiges Kriterium ist dabei die Qualität. Kann der Auto-Mobiltelefonierer seinen Gesprächspartner aufgrund der schlechten Sprachqualität nicht verstehen, hat er sein Geld verschwendet. Freisprechanlagen, die fest eingebaut werden, sind deutlich besser. Sie sind nur in einer Kfz-Werkstatt erhältlich und werden dort installiert.
Wer oft mit seinem Fahrzeug unterwegs ist und häufig telefoniert, sollte in eine solche Anlage investieren.
 
Reifen-Tipp: Hinten die guten    10.03.2020
Bonn. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe für Reifen beträgt 1,6 Millimeter. Doch viele Experten warnen davor, die letzten Toleranzen zu nutzen, um sparen zu wollen. Den Bodenkontakt zu verlieren sei gefährlich.

Die Reifen-Experten aus den Kfz-Meisterbetrieben raten daher, bei Winterreifen mindestens vier Millimeter Profil zu haben. Dabei sei es saisonal unabhängig, die besten beiden Reifen auf die Räder der Hinterachse aufzuziehen. Eine stabile Führung des Fahrzeugs erschwere das so genannte Übersteuern, das heißt, der Wagen bricht mit dem Heck aus. Der Tipp der Kfz-Meister: Neue Reifen auf die Hinterachse.
 
Kfz-Meister-Tipp: Pollen aussperren    04.03.2020
Bremerhaven.
Mit dem Frühlingserwachen kommen wieder die "Quälgeister" für Allergiker. Geschlossene Fenster, saubere Filter und gereinigte Fahrzeug-Innenräume sind unverzichtbar, denn bei Anfällen im Auto wird die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigt. Pollenfilter verhinderten das Eindringen von Feinstaub, Pilzsporen, Dieselruß und Pollen in den Fahrzeuginnenraum.

Die Auto-Experten der Kfz-Innung Bremerhaven-Wesermünde haben mit ihrem "Kfz-Meister-Tipp" unter anderem darauf hingewiesen, dass Allergiker beispielsweise die Jacke oder den Mantel stets im Kofferraum aufbewahren sollten. Ein Innenraumfilter, der auch, falls er nicht bereits werksseitig verbaut wurde, vom Kfz-Meister nachgerüstet werden könne, sei wichtig für eine reine Luft. Sei der Filter aber verdreckt, kehre sich seine Wirkung ins Gegenteil: Bakterien nisteten sich ein und gefährdeten die Gesundheit aufs Neue. Zudem sollten bei der Klimaanlagenreinigung auch der Verdampfer und die Filterumgebung regelmäßig gesäubert werden, sagen die Auto-Experten der Kfz-Innung. Autofahrer könnten selbst einen Test durchführen: Wenn die Scheibeninnenseiten zwei Wochen nach ihrer gründlichen Reinigung einen Schmutzfilm aufweisen, sei dies ein Hinweis für einen verstopften Pollenfilter.
Bild: ProMotor
 
E-Mobilität weiter gefördert    03.02.2020
Die Kaufprämie wird in ihrer bestehenden Form, also mit identischen Fördersätzen, bis Ende Dezember 2020 fortgeführt. Die hierfür notwendige Förderrichtlinie des Bundeswirtschaftsministeriums wurde bereits veröffentlicht. Die Kaufprämie, die beim Kauf eines neuen Elektroautos (reinen Elektrofahrzeugen, von außen aufladbaren Hybridelektrofahrzeugen und Wasserstoff-/Brennstoffzellenfahrzeugen) gewährt wird, kann auch weiterhin beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Nähere Informationen zur Antragstellung finden Sie unter folgendem Link:
www.bafa.de/DE/Energie/Energie...

Die Kaufprämie wird wie bislang in Höhe von 4.000 Euro für rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge (reines Batterieelektrofahrzeug oder ein Brennstoffzellenfahrzeug) und in Höhe von 3.000 Euro für PlugIn Hybride (von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug) jeweils zur Hälfte von der Bundesregierung und von der Industrie finanziert. Das zu fördernde Elektroauto muss einen Netto-Listenpreis für das Basismodell von unter 60.000 Euro aufweisen. Die Förderung erfolgt bis zur vollständigen Auszahlung der hierfür vorgesehenen Bundesmittel in Höhe von 600 Mio. Euro, längstens jedoch bis zum 31.12.2020. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften, kommunale Betriebe und Vereine, auf die Neufahrzeuge zugelassen werden.


Neu ist ein Förderbaustein für den Einbau eines akustischen Warnsystems für blinde und sehbehinderte Menschen. Die Ergänzung erfolgt, da Elektrofahrzeuge bei geringen Geschwindigkeiten sehr leise und akustisch kaum wahrnehmbar sind. Die Fördersumme beträgt hier pauschal 100 Euro.
 
Neue KFZ-Technikermeister    28.01.2020
Unsere neuen KFZ-Technikermeister:

Christian Theinert, Alexander Lehmberg, Stephan Conrad-Hollen, Roman Loos, Lars Jacobs, Jörg Müller, Nicolai Langer, Obermeister Karl-Wilhelm Schnaars, Vorsitzender des Prüfungsausschusses Bernd Brunssen

Die Innung des Kraftfahrzeugtechnikerhandwerks Bremerhaven-Wesermünde gratuliert ganz herzlich allen zur bestandenen Prüfung.
 
40 Jahre im Amt: Bernd Brunssen geehrt    20.01.2020
Für langjährige Dienste und sein unermüdliches Engagement als Dozent und Prüfer im Rahmen der Meisterfeier 2020 wurde Bernd Brunssen für 40 Jahre im Bildungsbereich der Innung geehrt.

Bernd Brunssen, Leiter des Servicebüros (links) wurde von Innungsobermeister Karl-Wilhelm Schnaars (rechts) für seine Verdienste geehrt und erhielt von ihm einen kleinen Präsentkorb. Mit einer kurzen Laudatio überreichte der Geschäftsführer der Handwerkskammer Bremerhaven, Michael Nötzelmann (2.vr), die Urkunde.
 
Jetzt Batterien testen lassen    19.01.2020
Unnötige Stromverbraucher beim Start ausschalten

Einige Autofahrerinnen und Autofahrer werden schon bemerkt haben, dass bei niedrigen Temperaturen die Batterie Schwerstarbeit zu leisten hat. Daher empfehlen die Auto-Experten der Kfz-Innung Bremerhaven-Wesermünde, jetzt auf eine funktionsfähige und voll geladene Batterie zu achten. Obermeister Karl-Wilhelm Schnars: „Ein kleiner Batterie-Check im Meisterbetrieb der Kfz-Innung bringt Sicherheit für die kalte Jahreszeit.“

Besonders ältere und gestresste Stromspeicher sind den Belastungen des Winterbetriebs oft nicht mehr gewachsen. Sichtbares Zeichen schlapper Batterien sind gestrandete Pkw am Straßenrand. Schnars weist darauf hin, dass Angaben zur tatsächlichen Leistung einer Batterie nur mit speziellen Messgeräten in der Werkstatt möglich sind. Dennoch sollte per Sichtprüfung auf saubere Pole und Anschlussklemmen geachtet werden.

Autofahrerinnen und Autofahrer könnten das Leben der Batterie im Winter erleichtern, wenn vor allem beim Start unnötige Stromverbraucher abgeschaltet würden. Die Auto-Experten der Kfz-Innungen raten beispielsweise dazu, Radio, Sitzheizung, Gebläse, Beleuchtung, etc. beim Start des Fahrzeuges nicht zu nutzen.

Weitere Infos finden Sie hier auf der Seite.
 
Öl hilft auch bei Kälte ...    20.11.2019

..., wenn der Autofahrer die richtige Wahl trifft. Besonders im Winter fehlt Batterien oft die nötige Kraft für den Motorstart. Die Auto-Experten der Kfz-Innung verwiesen jetzt in ihrer Serviceoffensive darauf, dass so genannte Leichtlauföle die Stromspender bei kalten Temperaturen um 25 Prozent entlasten und für einen schonenden Kaltstart sorgen. Grundsätzlich sollten Autofahrer rechtzeitig vor Wintereinbruch Zündkerzen, Batterie und Elektrik auf Schwachstellen von Fachleuten in den Kfz-Meisterbetrieben checken und das Motoröl kontrollieren lassen. Wer zu lange seinen Pkw mit altem oder zu wenig Öl bewege, riskiere im schlimmsten Fall einen Motorschaden.

Foto: ProMotor
 
 
Seite 1 von 8  1 2 3 4 5 6 7 8       
 
desinet - Community | kfz-innung-bremerhaven.de | Bremerhaven, 28.09.2020 03:06