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Hier finden Sie aktuelle Meldungen der Innung des KFZ-Handwerks Bremerhaven-Wesermünde.
 
Öl hilft auch bei Kälte ...    20.11.2019

..., wenn der Autofahrer die richtige Wahl trifft. Besonders im Winter fehlt Batterien oft die nötige Kraft für den Motorstart. Die Auto-Experten der Kfz-Innung verwiesen jetzt in ihrer Serviceoffensive darauf, dass so genannte Leichtlauföle die Stromspender bei kalten Temperaturen um 25 Prozent entlasten und für einen schonenden Kaltstart sorgen. Grundsätzlich sollten Autofahrer rechtzeitig vor Wintereinbruch Zündkerzen, Batterie und Elektrik auf Schwachstellen von Fachleuten in den Kfz-Meisterbetrieben checken und das Motoröl kontrollieren lassen. Wer zu lange seinen Pkw mit altem oder zu wenig Öl bewege, riskiere im schlimmsten Fall einen Motorschaden.

Foto: ProMotor
 
Fahrertipps: So rollt´s im Herbst und Winter    01.11.2019
Fahren im Winter heißt: defensiv und vorausschauend fahren, Abstand halten, gefühlvoll lenken, bremsen und Gas geben. Foto: ProMotor/Petair-Fotolia

Schleudern, schieben, ausbrechen. Im Herbst und Winter drehen Autos Pirouetten, weil Fahrer gedankenlos in die kalte Jahreszeit rutschen.

„Der Kopf entscheidet. Nur wer sich mit den Gefahren beschäftigt hat, kann darauf reagieren“, sagt Ruben Zeltner, Geschäftsführer im Fahrsicherheitszentrum Sachsenring. Seit 21 Jahren schickt der Coach Autofahrer auf präparierte Pisten. Das Ziel: kritische Situationen kennen, sehen, vermeiden und meistern.

Hier lauern Gefahren


Glätte auf nassem Laub im Herbst ist genauso gefährlich wie die auf Eis im Winter. Brisant sind Wetterumschwünge. Oft zieht nach einem warmen, sonnigen Tag schlagartig die Kälte ein.

Besonders in den Morgen- und Abendstunden mit Nebel kann es in Kurven, auf Landstraßen und in dunklen Waldschluchten rutschig werden.

Ein ähnlich gefährliches Spiel erleben Autofahrer mit dem Wintereinbruch. Bei Temperaturen um Null Grad Celsius schichtet sich durch ständiges Tauen und Frieren Eisschicht auf Eisschicht.

Auf Brücken bildet sich gefährliche Reifglätte. Vorsicht ist auch an Kreuzungen und Einmündungen geboten. Hier fährt der Verkehr den Schnee spiegelglatt.

Der Tipp des Trainers: kurz nach dem Start die Fahrbahn auf freier Strecke mit einem Bremstest checken. Rattert das Pedal, signalisiert das ABS eine vereiste Straße.

Notfälle beherrschen

Die generelle Regel lautet: defensiv und vorausschauend fahren, Abstand halten, gefühlvoll lenken, bremsen und Gas geben, ruckartige Bewegungen vermeiden. Wer dennoch in die Bredouille gerät, bleibt so sicher in der Spur:

Kurve kriegen. Schon vor der Biegung das Tempo zügeln, gefühlvoll lenken, den Blick bereits bei Einfahrt in die Kurve auf den Ausgang richten. Droht das Fahrzeug instabil zu werden, sofort die Kupplung treten und bremsen. Die Antriebsräder können jetzt eine bessere Seitenführung aufbauen.

Das A und O aber sind Winterreifen mit minimal vier Millimeter Profiltiefe. Die Kälteprofis greifen übrigens nicht erst auf Schnee und Eis, sondern spielen ihre Vorteile mit ihrer weichen Gummimischung und dem speziellen Profil schon bei unter 10 Grad Celsius auf trockener und nasser Fahrbahn aus.

Vollbremsung hinlegen. Das Angstthema schlechthin. „Viele Autofahrer sind zu zögerlich und treten bei Gefahr nicht kräftig genug aufs Bremspedal“, weiß Zeltner aus Trainererfahrung.

Will man dem Vordermann nicht aufs Heck krachen oder beim Ausweichen des Rehs an der 100jährigen Eiche landen, hilft nur: voll bremsen und sanft lenken. Den Rest erledigen ABS und ESP. Auf Eisesglätte steigen aber auch die aus. Das ist reine Physik. Vorausschauend fahren lautet der Rettungsschirm.

Schleudern abfangen. Die Ansage hier: richtig in die Bremse reinstemmen und gleichzeitig gegenlenken. Das alles schnell und gezielt. Die Vorderräder müssen dabei in die gewünschte Fahrtrichtung zeigen.

Was viele nicht wissen: Ein schleuderndes Fahrzeug ist auf griffigem Boden aufgrund des höheren Tempos und der erforderlichen schnellstmöglichen Reaktion am schwersten abzufangen.

Berg rauf- und runterfahren. Im zweiten Gang geht es mit wenig Gas und schnellem Hochschalten rauf. ASR auf losem Schnee wenn möglich abschalten. Besitzer von Automatikautos nutzen das „Winterprogramm“.

Rührt und rückt sich das Fahrzeug partout nicht, sollte die Antriebsachse belastet werden. Insassen steigen entweder aus oder um. Bei der langsamen Runterfahrt hilft die Motorbremse.

Blendung verschmerzen. Nichts blendet mehr als der Gegenverkehr oder die tief stehende Sonne. Zeltner: „So schwer es auch fällt – nie ins Licht Entgegenkommender oder in die Sonne schauen. Orientierung gibt der rechte Fahrbahnrand.“

Schmutzige, verschmierte und zerkratzte Scheiben verschlechtern den Durchblick zusätzlich. Der Dreck außen und der Schmierfilm innen verschwinden mit Wasser und Scheibenreiniger. Anschließend trocknen, bis es quietscht.

Die Wischergummis nicht vergessen. „Frontscheiben sind nach fünf Jahren oft sandgestrahlt. Die Investition in eine neue lohnt“, rät der Trainer.

Aus der Schneewehe schaukeln. Schunkeln ist nicht jedermanns Sache, hilft aber aus dem Tiefschnee. Das kurzzeitige Vor- und Zurückstoßen ohne ASR und Durchdrehen der Räder sorgt für den nötigen Schwung. Notfalls eine Fußmatte unter die Antriebsräder legen.
 
Richtige Pflege für Reifen    01.11.2019
Reifen sollten nur mit Wasser und Seife gereinigt werden. Darauf weisen die Fachleute des Kfz-Gewerbes hin. Dies sei zwar regelmäßig notwendig, um kleine Steine aus dem Profil zu entfernen, darüber hinausgehende Reinigungsmethoden seien aber für das Material schädlich.
Insbesondere Hochdruckreiniger könnten durch den harten Strahl die Reifen nachhaltig schädigen. Deshalb müsse ein Mindestabstand von 20 Zentimetern eingehalten werden.
Öl- und lösungsmittelhaltige Reiniger seien ebenso wie Felgenreiniger Gift fürs Gummi und sollten nicht mit dem Pneu in Berührung kommen.
Ob Reifen bereits Schaden genommen haben, erkennt man an kleinen Einschnitten an den Reifenflanken.
 
Licht-Test 2019: Mitmachen für mehr Sicherheit!    01.10.2019

Foto: ProMotor/T. Volz
Auch nach 63 Jahren ist der Licht-Test brandaktuell: Jedes dritte Fahrzeug war 2018 mit mangelhaftem Autolicht unterwegs.


Hätten Sie's gewusst? Jedes dritte Fahrzeug ist mit defektem Licht unterwegs, und von den über 60-jährigen Autofahrern düst jeder fünfte wie ein blindes Huhn durch die Nacht.

Beide Tatsachen für sich allein sind schon gefährlich, in der Kombination jedoch kreuzgefährlich. In Herbst und Winter brauchen Autofahrer mehr denn je Licht und Sicht. Denn nur wer gut sieht, kommt sicher an. Ohne fitte Augen und funktionierende Fahrzeugbeleuchtung geht es also nicht.

Zum 63. Mal überprüfen rund 37 000 Kfz-Meisterbetriebe im Oktober während des traditionellen Licht-Tests viele Millionen Fahrzeuge. Im Blickpunkt sind Funktion und richtige Einstellung von Scheinwerfern und Leuchten.

Kleine Mängel werden meist kostenlos und auf der Stelle beseitigt, Ersatzteile und umfangreiche Instandsetzungs- und Einstellarbeiten müssen bezahlt werden. Insgesamt erbringen die beteiligten Betriebe mit dem Test unter dem Motto " Mehr Sicherheit durch gutes Licht" eine geldwerte Leistung in dreistelliger Millionenhöhe.

"In Zeiten von LED, Laser und intelligenten Lichtfunktionen ist der Licht-Test keine Sache mehr von Minuten und nur mit modernster Technik und fachlichem Know-how möglich", betont Zdk-Präsident Jürgen Karpinski den hohen Anspruch der Sicherheitsaktion. "Die Einstellung komplexer intelligenter Scheinwerfer ist daher aufgrund des Zeitaufwands nur mit einem kostenpflichtigen Werkstatttermin zu machen." Nach bestandener Prüfung gibt es die Licht-Test-Plakette und damit bei der nächsten Polizeikontrolle eine schnellere Weiterfahrt.

Düstere Bilanz: Jedes dritte Autolicht defekt
Auch nach 63 Jahren ist die Verkehrssicherheitsaktion brandaktuell. Allein 2018 war jedes dritte Fahrzeug mit mangelhaftem Autolicht unterwegs, jedes zehnte ein Blender. Ganz oben auf der Mängelliste stehen mit knapp 24 Prozent defekte Hauptscheinwerfer, gefolgt von zu hoch oder zu niedrig eingestellten Scheinwerfern mit jeweils rund 10 Prozent. Grund genug, möglichst viele Fahrzeuge in die Werkstätten zu holen. (Text: kfzgewerbe.de)
 
Gesellenprüfung 2019    28.01.2019
Knapp 30 junge Kfz-MechatronikerInnen, davon einige mit der Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik, hat die Kfz-Innung Bremerhaven-Wesermünde in feierlichem Rahmen im Januar 2019 freigesprochen. Obermeister Karl Wilhelm Schnars gratulierte den Nachwuchskräften und bedankte sich auch bei den Prüfern und allen anderen Beteiligten.
 
Neue Meister in der Kfz Innung    27.01.2019
In Januar 2019 konnte die KFZ Innung drei neue Meister beglückwünschen.
Auf dem Bild: vlnr Obermeister Karl-Wilhelm Schnars, Rene Wilckens, Kennth Steinig, Innungbeauftragter Bernd Brunssen.
Es fehlt: Sören Rosemeier

Die Innung gratuliert auf diesem Wege nochmals recht herzlich zu der bestandenen Prüfung und wünscht alles Gute für die Zukunft.
 
Berufebörse in Bad Bederkesa    11.11.2018
Am Freitag, den 10. November 2018 fand in der Schule an der Mühle in Bad Bederkesa die 6. Berufsinformationsbörse (BIB) statt. Die Kfz-Innung Bremerhaven-Wesermünde war mit einem Informationsstand vertreten. Während der BIB wurde Schulabgängern und interessierten Schülern der Haupt- und Realschule die Möglichkeit gegeben, sich über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren. Neben anderen Gewerken konnte die KFZ-Innung so in entspannter Atmosphäre jungen Leuten die Vielfalt im Bereich Kraftfahrzeuge vermitteln. Mit auf der Veranstaltung war auch ein Auszubildender der Firma Manikowski Bad Bederkesa, der Interessierten Informationen aus erster Hand lieferte.

Erstmals hatten die Schüler die Möglichkeit, an einem Simulator Motorstörungen zu diagnostizieren.
 
Berufsinforsamtionsmesse 2018 - ein Erfolg    30.08.2018
KFZ-Innung präsentiert Ausbildungsberufe bei der BIM

Bei der Berufsinfomesse (BIM) in der Bremerhavener Stadthalle hat die Innung des Kraftfahrzeugtechnikerhandwerks Bremerhaven-Wesermünde die Ausbildungsberufe des Kfz-Handwerks am 24. und 25.08.2018 präsentiert. Rund 4.000 Schülerinnen und Schüler aus Bremerhaven und dem Landkreis Cuxhaven besuchten die Messe. Am Stand der Kfz-Innung hatten sie die Gelegenheit, mit Auszubildenden des Innungsbetriebs Küver aus Hagen zu sprechen und „Infos auf Augenhöhe“ zu bekommen.
Wie schon in den Vorjahren war das Interesse der Jugendlichen an einer Ausbildung im Kfz-Handwerk groß, der 120 Quadratmeter messende Gemeinschaftsstand des Innungshandwerks gehörte zu den Besuchermagneten der BIM.
 
Licht Test 2018 kommt im Oktober    01.08.2018
Funktionierendes Licht am Auto ist ein absolutes Sicherheits-Muss. Dennoch ist jedes dritte Fahrzeug mit Mängeln an der Beleuchtung unterwegs. Grund genug für die Polizei, gerade im Herbst verstärkt auf das Autolicht zu achten.

Daher nutzen Sie die Termine im Oktober in Ihrer KFZ-Werkstatt der Innung, um sich nicht nur die Plakette abzuholen, sondern auch etwas aktiv für die Sicherheit im Straßenverkehr zu tun. Weitere Infos folgen bald.

Foto:ProMotor
 
Anhang: RS086-13Anlage2_Argumenta.pdf
 
TAK-Cert bestätigt Abnahme für "SEP"    20.07.2018
Erneute Zertifizierung durch die TAK CERT
Die Kfz-Innung Bremerhaven-Wesermünde ist berechtigt, Scheinwerfereinstellplätze (SEP) zu überprüfen und zu kalibrieren.

Diese wichtige Aufgabe kann nach Absprache bei der Innung über das Service-Büro durchgeführt werden.

Terminabsprache zur Durchführung von Kalibrierungen über das Service-Büro möglich.
 
 
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desinet - Community | kfz-innung-bremerhaven.de | Bremerhaven, 20.10.2020 14:19